Schultafel mit Text Regeln lernen auf Englisch

Drei goldene Regeln für leichte und verständliche Texte

Wenn es ums Texten geht, gibt es so viele Fragen. Zum Beispiel: Was ist ein guter Text? Oder: Wie schreibe ich gute Texte? Und wer bestätigt es: Ja, deine Artikel sind super. Gibt es so etwas wie goldene Regeln, die deine deine Texte leichter und verständlicher machen? Ganz klar: ja.

Na ja. Ob ein Text gut oder schlecht ist, hat nicht nur mit deiner Zielgruppe, sondern auch mit dem Geschmack eines einzelnen Menschen zu tun: Manche mögen Matcha-Eis, andere sind mit dem Klassiker Vanille-Eis glücklich. Egal, wie voll und bunt die Eisvitrine sein mag, auch du entscheidest dich wahrscheinlich jedes Mal für deine Lieblings-Eiscreme. Denn du weißt, was dir persönlich am besten schmeckt.

Ähnlich ist es mit den Texten. Der eine schmeckt (dir) nach Matcha und der andere nach Vanille. Sind Wasser, Milch und Zucker die Grundzutaten für das Speise-Eis, so sorgen drei Regeln für leichte und verständliche Texte.

REGEL 1: Kill your darlings

Ich bin mal ehrlich: Als Texterin bilde ich mich natürlich immer weiter. Auch in tollen Webinaren. Von einem habe ich zum Beispiel die erste goldene Regel mitgenommen und sofort umgesetzt: KILL YOUR DARLINGS.

Dabei geht es nicht um einen Krimi und es gibt auch keinen Mord. Dafür ist die erste Regel eine Liebeserklärung an deine Zielgruppe.

DENN: Dein Text ist endlich fertig. Auf ein paar Stellen bist du besonders stolz. Weil sie so wie du klingen? Das sind deine Darlings. Aber gefallen sie deiner Zielgruppe genauso wie dir? Theorie und Praxis zeigen klar: Nein.

Sei mutig und streiche deine Lieblingsstellen im Text. So wirkt er ruhiger und klarer. Deine Zielgruppe dankt es dir.

REGEL 2: Mehr ist nicht mehr

Mehr ist nicht mehr. Aber weniger ist mehr. Das gilt auch für das AUSRUFEZEICHEN. !!! Bist du überrascht? Genervt? Feuerst du an? Rufst du aus? Trotzdem brauchst du es !!! nicht!!! Warum schreist du mich so an: !!! Als Leserin möchte ich das nicht. Und du? Wenn etwas wichtig ist, dann nehme ich es auch ohne das Rufzeichen wahr.

REGEL 3: Fünfzehn Wörter im Satz sind optimal

Die Zahl 15 ist magisch. Und hat etwas mit der Satzlänge zu tun. Ahnst du es schon? Deine Sätze sind idealerweise 10 bis maximal 15 Wörter lang? Nein? Das sollten sie aber. Denn es gibt einen Zusammenhang zwischen Satzlänge und Verständlichkeit des Textes.

Lange Sätze machen die Leser:innen schläfrig. Die Konzentration sinkt, der Lesefluss stockt. ERGEBNIS: keine Lust, weiterzulesen. Also: Achte auf eine optimale Satzlänge, damit deine Texte leicht zu verdauen sind.

Nebenbei: DPA empfiehlt sogar neun Wörter pro Satz für die optimale Verständlichkeit eines Textes. Was noch neben Zählen gut hilft, sind die Satzzeichen, die ich als Texterin sowie als Leserin liebe:

PUNKT I KOMMA I DOPPELPUNKT

Hier die drei Regeln auf einen Blick für dich:

Regel 1 Favoriten streichen
Regel 2 Mehr ist nicht mehr
Regel drei optimale Satzlänge

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